Dewey-Dezimalklassifikation (DDC)

Die Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) ist die international am weitesten verbreitete Universalklassifikation. Sie wurde 1873 von Melvil Dewey entwickelt und 1876 erstmals veröffentlicht. Trotz ihrer anglo-amerikanischen Prägung und ihrer über 120-jährigen Geschichte reagiert sie flexibel auf wissenschaftliche Veränderungen und Globalisierung. Pflege und Lizenz liegen bei OCLC; es existieren Übersetzungen in viele Sprachen.

Seit Oktober 2005 liegt eine deutsche Übersetzung der 22. und damit aktuellen Ausgabe der DDC vor, die als Druckausgabe im K. G. Saur Verlag erschienen ist und als Online-Dienst mit dem Namen Melvil von der Deutschen Nationalbibliothek vertrieben wird. Seit Januar 2006 wird die DDC zur Inhaltserschließung in der Deutschen Nationalbibliografie verwendet.


Foto: Magda Heiner-Freiling Wir trauern um Magda Heiner-Freiling, die am 22. Juli 2007 tödlich verunglückte. Ohne sie hätte es die DDC im deutschsprachigen Raum nicht gegeben. Ihr Verstand und ihre Sachkenntnis, ihre Kraft und Lebendigkeit, ihre hilfsbereite und unkomplizierte Art, ihre Freude am Leben und an der Arbeit fehlen uns. Sie war für uns mehr, als sich in Worte fassen lässt.
Zum Gedenken an Magda Heiner-Freiling erschien im August 2008: "New Perspectives on Subject Indexing and Classification. Essays in Honour of Magda Heiner-Freiling" [ weiterführende Informationen].


Aktuelles: Neue Sachgruppe 333.7 "Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt" und Änderung der Benennung der Sachgruppen 640 und 670 der Deutschen Nationalbibliografie ab Januar 2010 [ weiterführende Informationen]