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DDC in der Deutschen Nationalbibliografie

Sachgruppen der Deutschen Nationalbibliografie

Die Deutsche Nationalbibliothek gliedert seit Bibliografiejahrgang 2004 die verschiedenen Reihen der Deutschen Nationalbibliografie sowie den Neuerscheinungsdienst nach Sachgruppen, die auf der Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) beruhen.

Vergabe der DDC-Sachgruppen

Der im Juni 2014 erschienene Leitfaden zur Vergabe der DDC-Sachgruppen der deutschsprachigen Nationalbibliografien ersetzt den Leitfaden „DDC-Sachgruppen der Deutschen Nationalbibliografie“ aus dem Jahr 2004.

  • DDC-Sachgruppen der deutschsprachigen Nationalbibliografien: Deutsche Nationalbibliografie, Das Schweizer Buch, Österreichische Bibliografie : Leitfaden zu ihrer Vergabe. - 2014, Version 1.1, Stand: 01. Juni 2014. - ISBN 978-3-941113-41-1

    urn:nbn:de:101-2014050500

Weiterführende Informationen

Änderungen der Sachgruppen

Vollständige DDC-Notationen in der Deutschen Nationalbibliografie

Seit Bibliografiejahrgang 2007 werden die Reihen A, B und H der Deutschen Nationalbibliografie mit vollständigen DDC-Notationen erschlossen. Die Vergabe der Notationen erfolgt in Reihe A zusätzlich zur Beschlagwortung nach RSWK. Statt der in den Reihen B und H bis zum Bibliografiejahrgang 2005 durchgeführten Beschlagwortung nur in Ausschnitten (Reihe B nur Geisteswissenschaften ohne Theologie, ca. 20 %; Reihe H ohne die medizinischen Dissertationen, die bei den Veröffentlichungen außerhalb des Buchhandels mehr als die Hälfte ausmachen) ist jetzt eine flächendeckende Erschließung mit der DDC gegeben.

Die Erschließung erfolgt in gleicher Tiefe und unter vollständiger Berücksichtigung der Regeln zur Notationssynthese, wie dies auch in der Library of Congress (LoC) und der British Library (BL) üblich ist. Ausgenommen von der DDC-Erschließung sind in den Reihen A und B lediglich die Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Schulbücher sowie Medienwerke unter 50 Seiten nach einer Regelung in Anlehnung an § 3 RSWK: Ausschlusskriterien (PDF, 46KB, Datei ist nicht barrierefrei). Reihe H wird vollständig erschlossen mit Ausnahme der medizinischen Dissertationen. Zwischen 2005 und 2010 wurden die medizinischen Dissertationen mit ca. 140 speziell ausgewählten Notationen auf der mittleren Ebene der DDC versehen.

Damit ist das Ziel einer durchgehenden sachlichen Erschließung der wissenschaftlich relevanten Literatur mit einem Erschließungssystem weitestgehend erreicht.

Medizin

Bei den nur in Reihe H der Deutschen Nationalbibliografie angezeigten Hochschulschriften – also den nicht im Buchhandel erschienenen Hochschulschriften – handelt es sich zu ca. 50 % um medizinische Dissertationen. Diese werden seit 2011 nicht mehr mit der DDC erschlossen. Zwischen 2005 und 2010 erhielten sie – im Gegensatz zur Praxis in den anderen Fächern – keine vollständigen DDC-Notationen, sondern wurden mit ca. 140 speziell ausgewählten Notationen auf einer mittleren Ebene der DDC versehen.

Letzte Änderung: 05.10.2017

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