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Historie: Der Weg zu einer deutschen DDC-Ausgabe

Die Diskussion um die Übersetzung der Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) ins Deutsche, ihre Verwendung in der Deutschen Nationalbibliografie und die Nutzung von DDC-Notationen für elektronische Publikationen hat in den deutschsprachigen Ländern seit 1998 an Bedeutung gewonnen.

Im März 2000 hat die Arbeitsgruppe Klassifikatorische Erschließung der Konferenz für Regelwerksfragen (KfR) eine Machbarkeitsstudie vorgelegt, in der die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer Anwendung der DDC in Deutschland, Österreich und der Schweiz erörtert werden. Ihre Arbeit wird seit Anfang 2001 von der Expertengruppe DDC Deutsch weitergeführt.

Das Konsortium DDC Deutsch wurde im November 2000 gegründet. Es bildet die bibliothekspolitische Plattform für die Einführung und Anwendung der DDC in den deutschsprachigen Ländern und ist unter anderem für vertrags- und lizenzrechtliche Absprachen zum Beispiel mit OCLC zuständig.

Zwischen 1998 und 2005 hat Die Deutsche Bibliothek zu den Themen DDC, UDK und Konkordanzen zwischen Klassifikationen mehrere Workshops veranstaltet. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Projekt DDC Deutsch mit dem Ziel der Übertragung der DDC ins Deutsche und der Entwicklung einer deutschsprachigen Webversion fand zwischen Oktober 2002 und August 2005 statt und wurde mit der Veröffentlichung der ersten deutschen DDC-Druckausgabe im Oktober 2005 im K. G. Saur Verlag (heute De Gruyter Saur) und dem von der Deutschen Nationalbibliothek seit Januar 2006 angebotenen deutschen Webservice zur DDC mit dem Namen Melvil abgeschlossen.

Letzte Änderung: 01.03.2012

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