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FAQ zur DDC allgemein und zur Anwendung der DDC Deutsch

Zur DDC allgemein

1. Warum wird mit der DDC eine Klassifikation gewählt, die primär aus US-amerikanischer Perspektive entwickelt wurde?

Die Forderung nach Nutzung der DDC in Deutschland kommt von den Bibliotheken, die ihre schon mit DDC-Notationen versehenen anglo-amerikanischen Fremddaten mit deutschsprachigen Zugriffsmöglichkeiten im Online-Katalog anbieten wollen, und von Institutionen, die für ihre Erschließung (insbesondere für Webdokumente) eine international verbreitete, nicht sprachgebundene Sacherschließungskomponente benötigen. Für die Deutsche Nationalbibliografie bedeutet die Verwendung der DDC als Gliederungsinstrument eine Anpassung an die weltweit am meisten verbreitete Universalklassifikation, die in mehr als sechzig Ländern für die sachliche Erschließung in den Nationalbibliografien verwendet wird.

2. Kann eine Klassifikation, die vom Wissenschaftsverständnis des 19. Jahrhunderts geprägt ist, moderne Sachverhalte angemessen wiedergeben?

Die oberen Gliederungsebenen (vgl. die Übersichten) spiegeln in der Tat eine überholte Systematik der Wissenschaften, moderne Sachverhalte sind häufig erst an tieferen Stellen der Hierarchie verankert und dann nach Bedarf weiter differenziert. Durch ständige Überarbeitung versucht die DDC, moderne Themen und Wissenschaftsdisziplinen terminologisch adäquat an einer fachlich zutreffenden, wenn auch nicht immer ihrer heutigen Bedeutung angemessenen Stelle wiederzugeben. Im Gegensatz zu einer Nutzung der DDC als Aufstellungssystematik bedeutet die nicht immer einsichtige Hierarchiestufe eines Themas oder einer Teildisziplin für die Katalog- oder Webrecherche aber keinen Nachteil.

3. Warum sind in der DDC trotz ihres Anspruchs, eine Universalklassifikation zu sein, verschiedene Fächer unterschiedlich tief gegliedert?

Da die Grundstruktur der DDC seit ihrer Entstehung Ende des 19. Jahrhunderts beibehalten wurde, sind innovationsfreudige Fächer mit neuen Teildisziplinen, hohem Literaturaufkommen und viel Bedarf an differenzierter Untergliederung feiner strukturiert als andere. Darüber hinaus wirkt die Möglichkeit der DDC, durch Verwendung der Hilfstafeln eine zusätzliche Differenzierung z. B. nach Zeit, Ort, Sprache, Darstellungsform und Zielgruppe zu ermöglichen, nicht in allen Fächern in gleicher Weise. So werden z.B. die Hauptklassen 400 (Sprache) und 800 (Literatur) nur sehr wenig untergliedert, dafür aber durch Schlüsselung differenziert, während bei Technik und Naturwissenschaften genau umgekehrt verfahren wird.

4. Wie wird gewährleistet, dass deutsche und mitteleuropäische Sachverhalte in der DDC angemessen wiedergegeben werden können?

Schon für die im Juli 2003 erschienene 22. Ausgabe der DDC Standard Edition (DDC 22 Englisch) hat sich das Projekt DDC Deutsch positiv ausgewirkt, indem in den Haupttafeln die Geschichte Deutschlands und Österreichs überarbeitet, das Parteiensystem Deutschlands aufgenommen und die zusammen mit anderen europäischen Ländern eingereichten Vorschläge für Revisionen im Recht berücksichtigt wurden. Auch in der Hilfstafel 2 wurden die geografischen Anhängezahlen für Deutschland, Österreich und die Schweiz in Abstimmung mit diesen drei Ländern überarbeitet und teilweise aktualisiert. Für die deutsche Druckausgabe der DDC 22 und für WebDewey Deutsch erarbeitete Erweiterungs- und Revisionsvorschläge zur besseren Darstellung deutscher und europäischer Themen werden vom Online Computer Library Center (OCLC) und der Library of Congress (LoC) überprüft, um gegebenfalls auch Eingang in die Standard Edition der DDC und in WebDewey zu finden. (Weitere Informationen)

5. Wie schnell und auf welche Weise können moderne Wissenschaftsentwicklungen Eingang in die DDC finden?

Das Editorial Policy Committee (EPC) der DDC, in dem neben der Library of Congress (LoC) Vertreter der wichtigsten Nutzergruppen der DDC in den USA und anderen angelsächsischen Ländern vertreten sind, beobachtet die Entwicklung in den verschiedenen Fachgebieten, reagiert auf Anforderungen der Bibliotheksöffentlichkeit und beschließt über kleinere oder grundlegende Revisionen einzelner Fachgebiete. In bestimmten innovativen Bereichen wie der Informatik erfolgen Anpassungen in fast jeder Neuauflage, für andere Fächer in größeren Abständen. Durch die laufende Erschließung der in der LoC eingehenden Titel mit DDC ist gewährleistet, dass neue Themen über die Library of Congress Subject Headings (LCSH) und nach Vorliegen einer Mindestanzahl von Titeln zum entsprechenden Thema auch mit einer eigenen DDC-Notation versehen werden.

6. Warum wird die DDC-Nutzung für das deutsche wissenschaftliche Bibliothekswesen empfohlen, wenn in den USA die Universitätsbibliotheken überwiegend die LCC verwenden?

Die Library of Congress Classification (LCC) wird in den amerikanischen Universitätsbibliotheken als Aufstellungssystematik genutzt und erfüllt somit die Aufgaben, für die in Deutschland die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) und andere vorwiegend im Hinblick auf die Freihandaufstellung entwickelte Klassifikationen verwendet werden. Eine Übernahme der LCC wäre insbesondere für Zwecke der nationalbibliografischen Erschließung und unter dem Aspekt der Internet-Nutzung wenig sinnvoll, da hier die DDC die weltweit am meisten verbreitete Universalklassifikation ist. Revisionen und Aktualisierungen der LCC erfolgen inzwischen in der Regel in Abstimmung mit der DDC, Ähnliches gilt mehr und mehr auch für die Universale Dezimalklassifikation (UDK).

7. Soll die DDC auch als Freihandaufstellung in deutschen Bibliotheken eingeführt werden?

Für die Freihandaufstellung befürworten sowohl das Gutachten Klassifikationen für wissenschaftliche Bibliotheken von 1998 als auch viele der an der Expertengruppe DDC und ihrem Vorläufer, der Arbeitsgruppe Klassifikation, Beteiligten die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) oder die in den Regionen oder im öffentlichen Bibliothekswesen gepflegten Klassifikationen wie die GHB-Aufstellungssystematik, Allgemeine Systematik für Öffentliche Bibliotheken (ASB), Klassifikation für Allgemeinbibliotheken (KAB) usw. Die DDC war von Anfang an im deutschsprachigen Raum für die Nutzung in der Deutschen Nationalbibliografie und im Internet gedacht, Zugriffsmöglichkeiten über Online-Kataloge für anglo-amerikanische Fremddaten sollten hinzukommen. Allerdings gibt es bereits einzelne Bibliotheken mit besonderen Bedürfnissen und einem großen Anteil an englischsprachiger Literatur wie die des John-F.-Kennedy-Instituts an der FU Berlin oder die der Europäischen Zentralbank, die auch nach DDC aufstellen. Auch für die Bibliotheken der Goethe-Institute ist dies weltweit geplant.
Mit Einführung der DDC in der Deutschen Nationalbibliografie nimmt das Interesse an ihrem Einsatz für Aufstellungszwecke zu. Erfahrungen hierüber liegen bisher nur vereinzelt vor, insbesondere die Verwendung des Cutter-Systems zur genaueren Kennzeichnung von Titeln, die unter derselben DDC-Notation zu finden sind, spielt dabei eine wichtige Rolle.

8. Sollen die Universitätsbibliotheken nun auch noch zusätzlich DDC-Notationen vergeben?

Im Rahmen des Projekts DDC Deutsch ist das nicht vorgesehen; die von den Universitätsbibliotheken genutzten DDC-Notationen sollten von der Library of Congress (LoC), der British Library, der Deutschen Nationalbibliothek und aus anderen Quellen kommen. Denkbar ist allerdings, dass die Universitätsbibliotheken als Vermittlungsinstanz für Institutionen innerhalb der Universitäten fungieren, die für ihre eigenen Veröffentlichungen DDC-Notationen vergeben wollen, oder im Rahmen von Sondersammelgebietsprojekten, Virtuellen Fachbibliotheken und ähnlichen Aufgabenbereichen auch aktive DDC-Anwender werden.

9. Werden bei Einführung der DDC Dienstleistungen der Deutschen Nationalbibliothek im Bereich der verbalen Sacherschließung abgebaut?

Für die mit RSWK/SWD erschlossenen Titel innerhalb der Reihe A der Deutschen Nationalbibliografie und für die Pflege der Schlagwortnormdatei erbringt die Deutsche Nationalbibliothek ihre bisherigen Leistungen weiterhin im vollen Umfang. Für die Veröffentlichungen der Reihe B, die bisher nur zu einem kleineren Teil (Geisteswissenschaften ohne Theologie) mit RSWK/SWD erschlossen wurden, wurde diese Dienstleistung ab Bibliografiejahrgang 2006 durch die Erschließung mit DDC für alle Fächer ersetzt. In der Reihe H werden ebenfalls ab 2006 nur dort angezeigte Hochschulschriften mit DDC statt bisher mit RSWK/SWD erschlossen; zusätzlich werden die bisher nicht inhaltlich erfassten medizinischen Dissertationen mit DDC erschlossen. Hochschulschriften, die auch in Reihe A angezeigt werden (Buchhandelsveröffentlichungen), erhalten weiterhin RSWK-Schlagwörter. Seit Bibliografiejahrgang 2007 wird die Reihe A zusätzlich zur Beschlagwortung auch mit DDC-Notationen erschlossen.
Siehe auch: Heiner-Freiling, Magda: RSWK und DDC – Sacherschließung auf zwei Beinen. In: Dialog mit Bibliotheken 17, 2005/3, S. 4–13 (PDF, 183KB, Datei ist nicht barrierefrei)

Zur Druckausgabe und Übersetzung

1. Wann und wo ist die deutsche DDC-Ausgabe erschienen?

Die deutsche Druckausgabe zur DDC 22 ist 2005 im Verlag K. G. Saur Verlag (heute De Gruyter Saur) erschienen.
WebDewey Deutsch, die Webanwendung zur Klassifizierung mit der DDC Deutsch, wird seit Ende November 2012 von der Deutsche Nationalbibliothek angeboten.
Im März 2006 ist außerdem eine deutsche Ausgabe des DDC-Lehrbuchs »Dewey-Dezimalklassifikation: Theorie und Praxis. Lehrbuch zur DDC 22« im K. G. Saur Verlag (heute De Gruyter Saur) erschienen.

2. Wann erscheint die nächste DDC-Ausgabe?

Die nächste vollständige englische DDC-Ausgabe, die 23. Ausgabe der DDC Standard Edition, ist Mitte 2011 erschienen. Ob diese auch in deutscher Übersetzung als Druckausgabe erscheinen wird, ist vom Interesse von Nutzer- und Verlagsseite abhängig.

3. Was ist der Unterschied zwischen Kurzausgabe und vollständiger DDC-Ausgabe?

Die Kurzausgabe der DDC ist eine auf der vollständigen Fassung basierende gekürzte Ausgabe, die eine logisch aufgebaute Trunkierung der notationalen und strukturellen Hierarchie der entsprechenden vollständigen Ausgabe darstellt. Die aktuelle englische Kurzausgabe ist die 2012 erschienene 15. Ausgabe. [DDC Abridged Edition 15]

4. Wird es eine deutsche Kurzausgabe der DDC geben?

Zurzeit ist nicht geplant, die Kurzausgabe der DDC ins Deutsche zu übertragen.

5. Enthält die Druckausgabe alle DDC-Notationen?

Die Druckausgaben der deutschen wie der englischen DDC enthalten nicht alle synthetischen Notationen, die in WebDewey und WebDewey Deutsch aufgeführt sind; diese lassen sich aber selbstverständlich durch die in der Druckausgabe genannten Syntheseanweisung in der gleichen Form bilden. Außerdem werden innerhalb der siebenjährigen Laufzeit einer Ausgabe neben weiteren synthetischen Notationen für speziellere Themen auch ganz neue Notationen für aktuelle Sachverhalte aufgenommen, die dann erst in der nächsten Druckausgabe erscheinen können.

6. Warum sind geografische Namen und andere Eigennamen manchmal in englischer, manchmal in deutscher oder fremdsprachiger Schreibweise wiedergegeben?

Die Schreibweise der geografischen Namen in Hilfstafel 2 sowie die anderer Eigennamen folgt – soweit dort vorhanden – der Schlagwortnormdatei (SWD und den für sie verwendeten Nachschlagewerken (z.B. Brockhaus, Knaurs Weltatlas). Dies bedeutet in vielen Fällen, dass für bekannte geografische Namen im Ausland sowie für die Namen früherer deutscher Siedlungsgebiete die deutsche Form bevorzugt wird. Für Namen in englischsprachigen Gebieten und vielen Teilen der Welt mit Englisch als Zweitsprache (Indien, Pakistan, Teile Afrikas) wird in der Regel die englische Schreibweise bevorzugt. Auch dann, wenn Nachweise für entlegenere Regionen und Orte vorwiegend nur in englischer Schreibweise auffindbar sind, erhält diese Form gegenüber der weniger bekannten originalsprachlichen Schreibweise den Vorzug. In diesen Fällen erfolgen Registereinträge auch in der originalsprachlichen Schreibweise, soweit diese nachweisbar ist.

7. Warum sind Klassenbenennungen der DDC, Anweisungen und Hinweise nicht besser ins Deutsche übersetzt worden?

Die Übersetzung der DDC in eine Fremdsprache erfolgt nach genauen Anweisungen der Herausgeber der englischen DDC und unterliegt ihrer Abschlusskontrolle. Besonderer Wert wird dabei auf eine durchgängig identische fremdsprachliche Version der Anweisungen, Hinweise und Verweisungen sowie der immer wiederkehrenden Klassenbenennungen im Original gelegt. Daher müssen durch die ganze DDC hindurch gleiche Klassenbenennungen wie »Philosophie und Theorie«, »Unterstützende Techniken und Verfahren; Geräte, Ausstattung, Materialien« oder »Organisationen und Management« auch dann verwendet werden, wenn sie im Kontext des jeweiligen Faches oder Themas eher unpassend erscheinen. Anweisungen, Hinweise und Verweisungen sowie Anweisungen für die Notationssynthese sind im Englischen wie im Deutschen Standardphrasen, die in möglichst kurzer Form möglichst klare Handlungsanweisungen geben sollen, wofür die englische Sprache zweifellos besser geeignet ist. Übersetzer und fachliche Berater haben sich bemüht, die geforderte Einheitlichkeit so gut wie möglich mit der gewünschten Anpassung an die deutsche Sprache zu verbinden. Längere praktische Erfahrungen mit der DDC und eventuell auch wachsende Ermessenspielräume seitens der Herausgeber werden hier hoffentlich für kommende Ausgaben noch Verbesserungen ermöglichen. Die deutsche DDC-Terminologie ist im Glossar zur deutschen DDC-Ausgabe (PDF, 497KB, Datei ist nicht barrierefrei) zu finden.

Zu Fortbildung

1. Wie und wo können Sie das Klassifizieren mit der DDC lernen?

Die Deutsche Nationalbibliothek bietet regelmäßig Fortbildungen zum Klassifizieren mit der DDC an. Nähere Informationen und aktuelle Termine finden Sie im Bereich DDC-Fortbildung.
Ein erster Überblick über die Grundprinzipien und Strukturen der DDC findet sich in der Einleitung zur Druckausgabe der DDC 22 (PDF, 926KB, Datei ist nicht barrierefrei).
Einen umfangreiche Einführung in die Strukturen und Regeln der DDC sowie praktische Übungen in unterschiedlichen Fachdisziplinen bietet das Lehrbuch »Dewey-Dezimalklassifikation: Theorie und Praxis. Lehrbuch zur DDC 22«.

2. Gibt es ein Lehrbuch zur deutschen DDC?

Im März 2006 ist die deutsche Übersetzung von »Dewey Decimal Classification: Principles and Application. 3rd Edition« von Lois Mai Chan und Joan S. Mitchell im K. G. Saur Verlag (heute De Gruyter Saur) unter dem Titel »Dewey-Dezimalklassifikation: Theorie und Praxis. Lehrbuch zur DDC 22« erschienen. (Weiterführende Informationen)

Zu WebDewey Deutsch

1. Was ist WebDewey Deutsch?

WebDewey Deutsch ist eine Webanwendung zum Klassifizieren mit der Dewey-Dezimalklassifikation (DDC). Sie ersetzt seit Ende November 2012 das Klassifikationstool MelvilClass.

2. Was ist der Unterschied zwischen der Druckausgabe und WebDewey Deutsch?

WebDewey Deutsch enthält alle Klassen, Anmerkungen, Registereinträge, Texte usw., die auch in der Druckausgabe enthalten sind. Darüber hinaus enthält WebDewey Deutsch wie auch sein amerikanisches Vorbild WebDewey synthetische Notationen für häufig wiederkehrende sowie spezifische Sachverhalte. Außerdem besteht die Möglichkeit, eigene, d.h. nur von einer Person oder Institution benötigte synthetische Notationen abzulegen. Ebenso können Kommentare zu einzelnen Einträgen personen- oder institutionsbezogen angelegt werden. Während die Druckausgabe den Datenbestand der DDC 22 hat, wird WebDewey Deutsch ständig aktualisiert und enthält bereits viele Aktualisierungen der DDC 23 (vgl. Frage 4).

3. Wie kann man WebDewey Deutsch lizenzieren, an wen muss man sich wenden, was kostet es?

Die Lizenzbedingungen und Nutzungsgebühren von WebDewey Deutsch finden sich hier. Eine Lizenzierung erfolgt über die Zentralen bibliografischen Dienstleistungen der Deutschen Nationalbibliothek, bitte wenden Sie sich an Uta Ackermann.

4. Wie oft wird WebDewey Deutsch aktualisiert?

WebDewey Deutsch fortlaufend aktualisiert. Dabei werden neben Fehlerkorrekturen und der Ergänzung von Registereinträgen auch die von amerikanischer Seite aus vorgenommenen Aktualisierungen für WebDewey (z.B. neue Klassen) nachgetragen. WebDewey Deutsch basiert also auf der 22. Ausgabe der DDC, beinhaltet jedoch bereits viele Aktualisierungen der DDC 23.

5. An wen wenden Sie sich, wenn Sie technische Fragen oder Probleme mit WebDewey Deutsch haben?

Sie können sich in allen technischen Fragen zur Anwendung von WebDewey Deutsch an die Zentralen bibliografischen Dienstleistungen (Uta Ackermann) wenden.

6. An wen wenden Sie sich, wenn Sie inhaltliche Fragen oder Anregungen zu WebDewey Deutsch haben?

Für Inhaltliche Fragen oder Anregungen zu WebDewey Deutsch (z.B. fehlende Registereinträge, Übersetzungsfehler) können Sie sich an Dr. Heidrun Alex wenden.

Zu rechtlichen Aspekten

1. Welche Anwendungen der DDC sind durch die Lizenzierung von WebDewey Deutsch erlaubt und was ist dabei zu beachten?

Die Vergabe von DDC-Notationen an Titeln unterliegt keinerlei Auflagen von amerikanischer Seite. Eine Lizenzierung von WebDewey Deutsch ist dafür nicht unbedingt erforderlich, sie kann auch auf Basis der deutschen oder englischen Druckausgabe erfolgen.
Der in WebDewey Search dargestellte Teil der DDC Deutsch ist seit Februar 2010 unter Creative Commons BY-NC-ND 3.0 frei verfügbar, d.h. er kann für nicht-kommerzielle Zwecke frei genutzt und weitergegeben werden unter der Voraussetzung, dass OCLC als Rechteinhaber genannt und die Daten nicht inhaltlich bearbeitet oder verändert werden. Damit wird es erstmals möglich, uneingeschränkt Notationen und deutsche Klassenbenennungen gemeinsam – auch in eigenen (Web-)Anwendungen – anzuzeigen. (Weiterführende Informationen) Kommerzielle Anbieter, die an einer Nutzung der DDC für eigene Webdienste interessiert sind, müssen eine Gebühr an OCLC entrichten.

WebDewey Deutsch kann kostenpflichtig über die Deutsche Nationalbibliothek lizenziert werden. Informationen zu WebDewey Deutsch (inkl. der Nutzungsgebühren) finden Sie hier.

Zu WebDewey Search

WebDewey Search ist ein frei zugängliches Retrievaltool für mit der Dewey-Dezimalklassifikation (DDC) erschlossene Ressourcen und ersetzt seit Ende November 2012 MelvilSearch.

WebDewey Search ermöglicht die verbale Suche (sowie die Suche über DDC-Notationen) nach mit der DDC erschlossenen Ressourcen. Als Datenbestand für das Browsen und die Suche dient die deutsche Übersetzung der Dewey-Dezimalklassifikation, die auf der 22. Ausgabe der DDC basiert, jedoch bereits viele Aktualisierungen der DDC 23 enthält, die fortlaufend in die DDC-Datenbasis eingearbeitet werden.

Der in WebDewey Search dargestellte Teil der DDC Deutsch ist unter Creative Commons BY-NC-ND 3.0 frei verfügbar. (Weiterführende Informationen)

Letzte Änderung: 31.01.2013

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